Vorstand Johann Posch verabschiedet

32 erfolgreiche Jahre – davon 30 als Vorstand – bei der RSA-Bank

„Eine glückliche Fügung“, nannte der scheidende Vorstand Johann Posch im Rahmen seiner Geburtstags- und Abschiedsfeier die Tatsache, dass er zum 1. Oktober 1986 zur RSA-Bank kam und schon kurz darauf, ab dem 1. Januar 1989 zum Vorstand berufen wurde. Heute kann er auf 30 sehr erfolgreiche Jahre als Vorstand bei der „menschlichen RSA-Bank“ zurückblicken. Im Jahr 2005 erfolgte dann die Ernennung zum Vorstandssprecher der Bank.


Die Bank entwickelte sich in den 30 Jahren, in denen Posch die Geschicke der Bank verantwortlich geleitet hat, äußerst positiv. Die Bilanzsumme betrug 1986 knapp 50 Mio. Euro, die von 20 Mitarbeitern bewältigt wurde. Aktuell liegt die Bilanzsumme bei ca. 400 Mio. Euro und es werden 66 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Entwicklung dürfte im bayerischen Genossenschaftswesen einmalig sein, da sie nur aus organischem Wachstum und nicht aus Fusionen entstanden ist. Mit dieser Bilanz verabschiedete sich Posch zufrieden zum 1. Oktober in den wohlverdienten Ruhestand mit einer vorgeschalteten Altersteilzeit von seinen Kollegen und Mitarbeitern.


2016 wurde Posch in Anerkennung seiner Dienste und nach 40jähriger Tätigkeit im Genossenschaftswesen mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Raiffeisenverbandes ausgezeichnet.


Johann Posch sah seine Aufgabe immer mit einer hohen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und den Kunden der Bank. Die schönsten Momente in seinem Berufsleben waren immer dann, „wenn Probleme gemeinsam im Sinne der Kunden gelöst werden konnten“, so Posch. Nicht zuletzt durch sein Wirken, hat sich die RSA-Bank das gute Image als faire, partnerschaftliche und menschliche Bank erarbeitet – und dies auch über die Region hinaus. „Diese Werte werden wir sicherlich beibehalten,“ versicherte Vorstandskollege Alfred Pongratz. Pongratz wurde als langjähriger Mitarbeiter und Prokurist der RSA-Bank zum 1. Januar 2017 als Nachfolger für Posch in den Vorstand berufen.

Johann Posch (Mitte) überreichte seinen Vorstandskollegen Alfred Pongratz (links) und Thomas Rinberger (rechts) ein symbolisches Abschiedsgeschenk um die nächsten „Gipfel“ sicher zu erklimmen.

Pongratz und der neue Vorstandssprecher Thomas Rinberger bedankten sich bei Johann Posch „für die sehr gute Zusammenarbeit im Vorstand und mit dem Aufsichtsrat, - die für Posch immer wichtig war - für den Zusammenhalt, das gegenseitige Verständnis und das entgegengebrachte Vertrauen, „denn nur so können große Erfolge gelingen“. In einem humorvollen Vortrag blickten sie mit eindrucksvollen Bildern und Zahlen (siehe unten) auf die wichtigsten Meilensteine in der Karriere des scheidenden Vorstands zurück. Vorstand Rinberger versprach dabei: „Seine Erfahrung und fundierten Entscheidungen werden uns fehlen; wir werden aber sicher den eingeschlagenen, eigenen RSA-Weg erfolgreich weitergehen!“ Die Mitarbeiter verabschiedeten sich schließlich musikalisch von ihrem „Chef“ mit einem selbst komponierten Lied.

RSA-Mitarbeiter verabschieden sich mit einem Sonnengruß.

Auf die Frage, was ihm im Ruhestand am meisten Fehlen werden, antwortete Posch abschließend: „Wenn ich so nachdenke, dann sind das nur die Menschen, die ich mit den vielen schönen Momenten verbinde – unsere Mitarbeiter, die Kunden, die Geschäftspartner oder unsere Aufsichtsräte. Ich wünsche allen, dass sie gesund bleiben und eine schöne, erfolgreiche Zukunft haben.“


Zahlen und Fakten zum Abschied von Vorstand Posch:

  • Bilanzsumme von 50 Mio. € auf 400 Mio. € gesteigert
  • Mitarbeiterzahl von 20 auf 66 erhöht
  • Keine Fusion, keine Geschäftsstelle geschlossen
  • 2 neue Geschäftsstellen eröffnet
  • 4 Banküberfälle erleben müssen
  • Mehr als 7,5 Mio. € in Bankgebäude investiert
  • Mehr als 1,1 Mio. € in Mitarbeiter-Weiterbildung investiert