RSA-Bank präsentierte Rekordzahlen

Investitionen ins Geschäftsstellennetz und Erweiterung der Beratungs- und Dienstleistungsangebote

So viele Besucher wie noch nie strömten am 16. Mai 2019 zur Generalversammlung der RSA Bank nach Kalteneck. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Karl Fischberger konnte knapp 600 Personen begrüßen, die den Saal bis auf den letzten Platz füllten.

Die sehr positive geschäftliche Entwicklung der Bank stellte Vorstandsprecher Thomas Rinberger vor. Die Bilanzsumme betrug Ende 2018 411 Mio. Euro. „Gegen den allgemeinen Trend in der Bankenbranche haben wir letztes Jahr trotz schwierigem Marktumfeld mit Niedrigzinsen und überbordender Regulatorik einen neuen Rekord aufgestellt“ so Rinberger. Neben einer bilanziellen Kreditsteigerung von 14,3% auf 367 Mio. Euro wurden insgesamt sogar 202 Mio. Euro an Neukrediten abgeschlossen. Die Kundeneinlagen wuchsen um 12,2% auf 278 Mio. Euro und auch das für die Bank so wichtige Eigenkapital stieg in den letzten Jahren entsprechend mit. Es betrug zum Jahresende 41 Mio. Euro. Aus dem Bilanzgewinn von 548 TEUR wird die Bank wieder 5% Dividende an die Mitglieder ausschütten. „Dieser Dividendensatz wird von den anderen Banken nur noch sehr selten erreicht“, verkündete der Vorstand sichtlich stolz.

Das betreute Kundenvolumen als Summe aller bilanziellen und außerbilanziellen Einlagen und Kredite übertraf mit einer Steigerung von 23% erstmals fast die magische Grenze von einer Milliarde Euro. All das führte auch bei der Gewerbesteuer zu einer Rekordzahlung an die Gemeinden, was vor allem die anwesenden Bürgermeister besonders freute.

Beim Ausblick auf das Jahr 2019 informierte Rinberger über die bevorstehende Eröffnung der neuen Geschäftsräume in der Leopoldstraße 204 in München und die geplante Erweiterungsinvestition der Geschäftsstelle Albaching. Des Weiteren werden zukünftig die Geschäftsfelder Wertpapierberatung und Vermögensverwaltung sowie Immobilienvermittlung und Hausverwaltung durch die Bank mit eigenen und individuellen Lösungen angeboten.

Vorstand Alfred Pongratz ging in seinem Bericht auf die aktuelle EZB Politik und deren Auswirkungen auf das deutsche Bankensystem mit den 3 Säulen Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken ein. Sein Fazit: „Die aktuelle EZB Politik fördere Finanzkrisen und Blasen. Die RSA werde sich weiterhin für den Erhalt des 3-Säulen-Bankensystem engagieren, weil dieses System den Mittelstand fördere. Wer kleine und mittlere Unternehmen fördern möchte, der muss auch kleine Banken wie Sparkassen und Raiffeisenbanken fördern“, so Pongratz.

Im Anschluss führten er und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Karl Fischberger, durch den formellen Teil der Versammlung. Die lt. Satzung notwendigen Abstimmungen und Beschlussfassungen erfolgten ausnahmslos einstimmig, was wegen der sehr guten Zahlen nicht verwunderte. Die Aufsichtsräte August Seidinger und Alfred Vital wurden von der Versammlung ebenso einstimmig für weitere 3 Jahre wiedergewählt.

Eine besondere Ehre wurde Vorstand Alfred Pongratz und Aufsichtsrat Johann Riedl zu teil. Am Schluss der Versammlung wurde ihnen die silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes verliehen. Regionaldirektor Anton Kandler vom Genossenschaftsverband Bayern überreichte ihnen diese Auszeichnung für Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit in der bayerischen Genossenschaftsorganisation.

Den musikalischen Ausklang des Abends gestaltete der Münchner Liedermacher & Musikkabarettist Roland Hefter, der mit seinen Liedern Jung und Alt begeisterte. Die Liedtexte und die eingestreuten Geschichten aus dem ganz normalen Leben brachten alle Besucher zum Lachen, aber auch ein bisschen zum Nachdenken.